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Osternacht

Über die liturgietheologischen und historischen Fragen informiert das Kapitel Osternachtfeiern im Orientierungsteil.

Von ihrem Ursprung her ist die Osternachtfeier eine Vigil, eine Nachtwache, die die ganze Nacht dauert und ins Licht des neuen Tages führt. Leichter realisierbar sind zeitlich begrenzte Feiern entweder am frühen Ostermorgen oder am Vorabend. In einer Übersicht werden verschiedene Möglichkeiten des Verlaufs dargestellt, wobei die Morgenfeier auch den Abschluss einer (in der Übersicht nicht im Detail ausgeführten) Ganznachtfeier bilden kann.

Zu einzelnen liturgischen Schritten werden Bausteine angeboten: zu den Lesungen, zum Osterlob, zu weiteren Elementen. Zwei besondere Ganznachtfeiern sind separat aufgeführt, nämlich eine Feier mit Prozession und Stationen außerhalb der Kirche und eine Feier unter dem Titel „Stundenschlag“.

Eine einmal gewählte Grundstruktur sollte in der jeweiligen Gemeinde über mehrere Jahre wiederholt werden, damit sich Vertrautheit mit Abläufen und Elementen bilden kann. Wichtig ist, dass in der Feier selbst und in ihren Beziehungen zu anderen Gottesdiensten vom Beginn der Passionszeit bis Pfingsten die innere Einheit des gesamten Festzyklus zum Ausdruck kommt.


Ostermorgen und Osterzeit


Die Geschichte von den Jüngern in Emmaus verbindet die Mahlfeier mit Ostern und ist neben der Erzählung vom letzten Mahl Jesu eine zweite wichtige Grundlage für die christliche Mahlfeier. Wir stellen hier eine Möglichkeit vor, auf der Basis einer Szenenfolge, wie sie zum Beispiel auf den Mosaiken im Dom von Monreale (Sizilien) dargestellt ist, eine Feier zu gestalten. Da die hierzu ausgewählten Texte recht anspruchsvoll sind, wird auch eine einfachere Variante geboten, die mit Kindern gefeiert werden kann.

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